Ulrichsteiner Impressionen

Wissenswertes über Ulrichstein

Burg Ulrichstein um das 16. Jahrhundert
Burg Ulrichstein um das 16. Jahrhundert

Ulrichstein liegt im Vogelsberg auf 559 Metern Höhe, der Schlossberg mit einer Höhe von 614 Metern ist der höchste Punkt Ulrichsteins. Damit ist Ulrichstein Hessens höchstgelegene Stadt. Es ist ein anerkannter Luftkurort und liegt in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebiets Hoherodskopf.

Unmittelbar nordwestlich der Ortslage von Ulrich-stein befindet sich die Quelle des Flusses Ohm

Seinen Ursprung hat der Ort in der heute nur noch als Ruine erhaltenen Burganlage auf einem über 600 m hohen Basaltkegel, die im Kern aus dem 12. Jahrhundert stammt. Die Besitzverhältnisse im 12. und 13. Jahrhundert sind unklar, möglicherweise gelangte die Burg über Büdingen und Breuberg an die Landgrafschaft Hessen. Fest steht, dass in einer Urkunde von 1296 der Wald von Ulrichstein als Besitz Heinrich I. ausgewiesen ist. Im 14. Jahrhundert kam dieser Besitz als Lehen an die Herren von Eisenbach, die die Burg stark befestigten und ausbauten. 1347 erhielt Ulrichstein Stadtrecht durch Ludwig den Bayern. Den Eisenbachern folgten die Riedesel als landgräfliche Erbmarschalle und Rentamtmänner. Sie trieben den „Zehnten“ ein und nahmen bis zum Ende des Alten Reiches auch die Gerichtsbarkeit wahr.

Ein Stadtbrand 1763 vernichtete  die mittelalterliche Bausubstanz bis auf wenige Ausnahmen (Burg-Vorwerk und Haus Pebler, Ulrich-Mull-Straße). Während der Befreiungskriege soll einer Tafel am Ge-meindegasthof zufolge Gebhard Leberecht von Blücher im Oktober 1813 Aufenthalt in Ulrichstein genommen haben. Im Wiener Kongress kam Ulrichstein zur Provinz Oberhessen des Großherzogtums Hessen. Die Burg war funktionslos geworden und konnte nicht mehr unterhalten werden; 1826 wurde sie abgebrochen.

 

Quelle: Wikipedia


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