"Soziales Wohnen" in Ulrichstein!

Seriöses Investment – sichere Rendite – hoher sozialer Nutzen*)

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"Stadt mit Weitblick" - Ulrichstein, die höchstgelegene Stadt Hessens, im goldenen Herbst

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IDEALE ALTERSVORSORGE FÜR DEN "HERBST DES LEBENS"!

IHRE ANTWORT AUF SPARER-ENTEIGNUNG, "LEIDER-NIX-ÜBRIG-LEBENS-VERSICHERUNG ODER PUSTEKUCHEN-RIESTER! 


Aktuelle Meldung:

Immobilienbestand der Ferienpark Burgblick GmbH (ca. 40 Häuser) wird un-seriös vermarktet! Siehe: http://siedlungburgblickanmerkungen.jimdo.com/

Nur noch ganz wenige günstige Angebote aus Privathand verfügbar (z.B. aus Zwangsversteigerungen)!

 

Wir informieren: AVIB gemn.e.V. (Verbraucherberatung!) Tel.: 06645/918789  Mobil: 0170/5513947

Sonnenaufgang über dem Burgberg
Sonnenaufgang über dem Burgberg

WARUM GERADE IN ULRICHSTEIN INVESTIEREN?

 

Jede Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Dies gilt auch für das Immobilien-Investment. Doch clevere Investoren sollten wissen, wie man solche Risiken weitgehend minimie-ren kann.

 

Folgen Sie dem Rat erfahrener Verbraucherschützer! 

 

 

 

TIPP 1

 

Am Beginn jeder Risikoeinschätzung steht ein nüchterner Blick in die Vergangenheit eines Immobilien-projekts. Wann wurden die Objekte errichtet? Wie steht es um die Herstellungsqualität? Wurde die Bausubstanz regelmäßig gepflegt? Gab oder gibt es Altlasten des Baugrunds oder Beeinträchtigungen der Wohnqualität durch Eingriffe in die Landschaft, Lärm, Schadstoffeintrag in Luft oder Trinkwasser u.a.m.? Und wie haben sich seit Errichtung der Immobilie(n) die örtlichen Rahmenbedingungen wie Infrastruktur, Bevölkerungsdichte, Immobiliennachfrage und -preise entwickelt? 

Keineswegs sollte man sich hier von der "glorreichen Vergangenheit" blenden lassen, die oft so groß-artig gar nicht war, wie nachträglich dargestellt. Auch eine "gesuchte Lage" garantiert nicht für alle Zeit beste Renditen. Die Entwicklungsmöglichkeiten eines einst attraktiven Standorts können ausgereizt, die Preise folglich bereits überhöht sein. So haben z.B. Häuser in Feriendörfern und Wochenend-siedlungen, wie sie bis in die 1980er Jahre hinein zahlreich in Deutschland errichtet wurden, in den letzten Jahrzehnten an Attraktivität und Rentabilität stark eingebüßt. Dies trifft ganz besonders auch auf den "Ferienpark Burgblick" in Ulrichstein (Baubeginn 1982) zu. Hier werden zwar immer noch Preise von deutlich über 1000 Euro/m² für Gebrauchtimmobilien gefordert. Doch verkauft werden diese nach endlosem Leerstand schließlich erst in der Zwangsversteigerung zum halben Verkehrswert, wo-bei Ausnahmen nur die Regel bestätigen (Wie heißt es so schön: "Jeden Morgen steht ein Dummer auf!"). Wer sich allerdings ausreichend informiert und zu realistischen Preisen "einsteigt", geht ein vergleichsweise geringes Risiko ein, bei einem durch die Umstände erzwungenen Verkauf (kann gerade im Alter jeden treffen!) einen Großteil seines investierten Kapitals zu verlieren. 

 

 

TIPP 2

 

Nur wer hohe Renditeerwartungen hat, muss gewillt sein, hohe Risiken einzugehen. Bei maßvollen Rendite-Erwartungen dagegen kann das Risiko - insbesondere das des Totalverlusts des Anlagebe-trags - erfahrungsgemäß weitgehend begrenzt werden.  

 

 

TIPP 3

 

Die Rentabilität und Werthaltigkeit eines Immobilieninvestments sind maßgeblich von dem "Potenzial" abhängig, das in der Immobilie selbst, dem Standort oder dem Gesamtkonzept einer neuen Verwer-tung steckt. Dieses gilt es realistisch einzuschätzen!

 

Die Chance, dass ganze Regionen oder einzelne Orte plötzlich (wieder) in Mode kommen bzw. außergewöhnliche Umstände eintreten (z.B. durch Entdeckung einer Heilquelle oder die Stand-ortentscheidung eines Großinvestors), die einen plötzlichen Aufschwung bewirken, ist relativ gering. Auch die "Visionen" und die "Fantasie" von Projektentwicklern müssen häufig genug unter un-verbindliche Lyrik eingeordnet werden, die sich kaum eignet, nach erfolgter Aufteilung, Sanierung, Renovierung usw. tatsächlich (neben dem möglicherweise gestiegenen Nutzwert) auch eine an-gemessene Wertsteigerung oder zumindest Wertstabilität zu generieren. Dies gilt auch und gerade für alternative Wohnprojekte wie Seniorendörfer, Senioren-Hausgemeinschaften, generationenüber-greifende Wohngemeinschaften u.a.m.

 

 

TIPP 4

 

"Die Trenderitis, weiß man schon, ist nichts als Manipulation!" So sagt man nicht ohne Grund. Gemeint ist, dass bestimmte Interessengruppen oder Marktakteure immer wieder versuchen, Trends durch Medienkampagnen künstlich in Gang zu setzen, um nachlassende Nachfrage zu beleben oder neue "Produkte" in den Markt zu drücken. Unrühmliches Beispiel ist die "Privatvorsorge", die propagiert wurde, nachdem die Politiker die öffentlichen Rentenkassen erst geplündert, dann den "demogra-fischen Faktor" erfunden (denkbare Alternative: zum Ausgleich sämtliche Einkommensarten zu Pflichtbeiträgen heranziehen!) und zuletzt - als Geschenk an die Versicherungswirtschaft - die Not-wendigkeit privater Sparpläne "entdeckt" hatten, die sich am Ende für die Mehrheit der privat Vor-sorgenden gar nicht rechneten (siehe verschiedene Riester-Modelle!) oder im Rahmen von Kon-junkturschwankungen, Währungskrisen usw. mit erheblichen Verlustrisiken verbunden waren bzw. heute noch sind.

 

Weder auf dem Anlagesektor noch im Bereich der privaten Altersvorsorge gibt es derzeit genügend Produkte, die durch Seriosität, Nachhaltigkeit, sozialen Nutzen und Schutz gegen schleichende Enteignung überzeugen. Wer für sein Alter sinnvoll vorsorgen will, sollte sich weder auf die Parolen der Politik noch die Angebote von Versicherungskonzernen oder Sozialunternehmern verlassen. Eigeninitiative ist gefragt. Diese bezieht sich nicht nur auf die Wahl des richtigen Wohnorts, der rich-tigen Immobilie usw., sondern auch auf die Gestaltung des Wohnumfelds. Siehe hierzu folgenden Bei-trag:  

 

HINTERGRUND:

 

1. Die Altersarmut ist in unserem Land bereits jetzt eine unbestreitbare Tatsache und wird in den nächsten 15 bis 20 Jahren noch dramatisch zunehmen. Belege finden Sie hier:


2. Der Altersarmut durch private Zusatzversicherungen (Riester & Co.) vorbeugen zu wollen, ist wenig empfehlenswert, denn deren Berechnungen sind häufig reiner Schwindel, bei dem man nur verlieren kann! Der durchschnittliche Rentner erhält in der Regel nicht einmal die eingezahlten Bei-träge zurück. Siehe:

 

3. Die Betroffenen können nicht auf neue gesetzliche Regelungen warten. Viele suchen private Lösungen, um ihre soziale Situation zu verbessern. "Wenn die Politik versagt, ist Eigeninitiative gefragt", heißt es in einem Bericht aus den Jahr 2012. Und weiter:

 

    "Arme Rentner: Letzte Zuflucht Campingplatz

Steigende Altersarmut, Pflegenotstand, immer weniger bezahlbarer Wohnraum: In Bayern kann sich so mancher Rentner die Mietwohnung nicht mehr leisten. Und so wird der Campingplatz zum neuen Alterssitz. Verarmte Senioren tauschen ihr Zuhause gegen Camping-Häuschen, Duschauto-mat und Gemeinschaftstoilette ein. Sogar erste Geschäftsmodelle entstehen aus der Not der Senioren: Im Saarland lockt ein Campingplatz Rentner mit speziellen Angeboten: Hier gibt es einen mobilen Pflegedienst, Bäckerservice und der Friseur macht “Hausbesuche”. Der Camping-Platz als neue, letzte Zuflucht im Alter?"

 

Wie dies in der Realität aussieht, ist in den nachfolgenden Medienberichten dokumentiert:

      Allerdings ist die Notlösung Campingplatz nicht überall realisierbar, weil teilweise illegal oder uner-       wünscht. Obwohl sie dem Mangel auf dem regulären Wohnungsmarkt nichts entgegen zu setzen         haben, beharren viele Gemeinden auf eng gefassten Vorschriften.

Trotz solcher Widrigkeiten sollte man sich nicht davon abhalten lassen, auf eigene Faust Lösungen für die Probleme Rentenklau und Wohnungsnot zu suchen

 

4. Wirklich beeinflussen lässt sich die Höhe der Rente für die meisten zwar nicht (mehr), wohl aber die Höhe der elementaren Lebenshaltungskosten und damit der Betrag, der nach Abzug der unver-meidlichen Ausgabeposten "zum Leben" übrig bleibt! Das größte Sparpotential liegt für die meisten tatsächlich in einer drastischen Verringerung der Wohnkosten. Wer bereit ist, sich stark einzu-schränken und gewisse Hemmungen überwindet, für sich auch Lösungen außerhalb des "Gut-bürgerlichen" zu akzeptieren, kann die hohen Ausgaben, die etwa für die Unterhaltung eines Eigen-heims oder die teure Mietwohnung in der Stadt anfallen, auf ein Minimum reduzieren. Der "soziale Abstieg" hält sich dabei oft in erträglichen Grenzen halten. So zeigt selbst das Wohnen auf dem Campingplatz erstaunlich viele Facetten. Je nach örtlichen Gegebenheiten muss man weder auf den gewohnten Komfort noch das normale Dienstleistungsangebot verzichten. Und bestimmte Vorteile einer "Villa am See" - insbesondere Ruhe und Naturerlebnis - bleiben in den oft sehr idyllisch gelegenen Ferienanlagen selbst den Bewohnern einfacher Domizile erhalten. Viele lernen nach anfänglicher Skepsis auch noch weitere Vorteile des neuen Wohnumfelds kennen: Die Barrieren gegenüber den Nachbarn sind geringer als in herkömmlichen Mietshäusern oder Eigenheimsiedlungen der Vorstädte. Bei äußerlich bescheideneren Rahmenbedingungen steigt dennoch die Lebensqualität. Siehe:

 

5. Das Hannoveraner Pestel Institut hat bereits 2011 errechnet, dass in den nächsten 15 Jahren  etwa 1,6 Millionen kleinere, bezahlbare, im besten Fall energieeffiziente und altengerechte         Wohnungen für die Generation 60 plus geschaffen werden müssten! Siehe

6. Da diese Forderung aufgrund des Kahlschlags im sozialen Wohnungsbau kurzfristig kaum zu erfüllen ist, sollten Sie vielleicht einmal Wohnlösungen nach dem Motto "Weniger ist mehr!" in Erwägung ziehen, die ein wenig außerhalb des Gewohnten liegen. Wer die Vorteile des preis wer-teren Wohnens auf kleinem Raum genießen will, sich gewissen Härten des Lebens auf dem Cam-pingplatz aber nicht gewachsen fühlt, dem bleiben weitere Alternativen wie zum Beispiel indi-viduelle "Tiny-House-Projekte" (siehe Unterseite) oder der Erwerb von Immobilien in ehemaligen Ferienparks oder Wochenendsiedlungen. Siehe hierzu auch

 

FAZIT:

 

Zur Anpassung der Lebenshaltungskosten an die verringerten Alterseinkünfte eignen sich gebrauchte kleine Ferienimmobilien (Zulassung als Dauerwohnsitz prüfen!) oder "Minihäuser", die auf kleinen Grundstücken neu errichtet werden, am besten. Sie stellen die derzeit wohl attraktivste Form der privaten Altersvorsorge dar! Was zunächst als Notlösung entwickelt wurde, kann zur Optimallösung für den letzten Lebensabschnitt werden! Allerdings bedarf es hierzu zusätzlicher Rahmenbedingungen. Nicht jede entlegene Feriensiedlung kann den An-forderungen seniorengerechten Wohnens genügen. Hierzu gehören mindestens

  • Gute Verkehrsanbindung und Infrastruktur
  • Gute ärztliche Versorgung (Notarzt, fachärztliche Versorgung, Fachkliniken)
  • Gutes soziales Umfeld (möglichst eine angenehme Nachbarschaft mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation, die sich zu einem Netzwerk gegenseitiger Unterstützung fortentwickeln lässt)
  • Gute Anpassung an das Leben im Alter (Barrierefreiheit, Unterstützungssysteme in erreichbarer Entfernung)

_________________

 

*) Soziale Nutzen sind Vorteile/Erträge, die zwar von der Unternehmung verursacht wurden, aber nicht unter den betriebswirtschaftlichen Begriff der Leistung zu rechnen sind und deshalb nicht in der betrieblichen Leistungsrechnung (Erfolgsrechnung) erscheinen, z.B. Schaffung von Infrastruktur, die auch der Gesamtbevölkerung zur Verfügung steht; Maßnahmen zur Ausbildung und Fortbildung von Mitarbeitern, die dieses Wissen dann außerhalb des Betriebs nutzen; Bau einer Kläranlage, die nicht nur das vom Betrieb verschmutzte Wasser reinigt; Schaffung von Arbeitsplätzen durch Investitionen. Ein Instrument zur Berücksichtigung und zum Ausweis sozialer Nutzen ist das Social Accounting. 


Historie 1

Wie Geschäftemacher versuchten, ein alterna-tives Wohnprojekt in Ulrichstein zu kapern

Der ehemalige "Ferienpark Ulrichstein", der Anfang der 1980er Jahre von Geschäftsleuten als Abschreibungsprojekt errichtet wurde (104 Ferienhäuser von ca. 50-120 m² Wohnfläche auf einem parkartigen Areal nahe der Kernstadt von 35327 Ulrichstein) eignet sich hervorragend für ein alterna-tives Wohnprojekt für die Generation 60 Plus.

Nach dem Zusammenbruch der Ferienpark-Firma waren die Ferienhäuser zu 60% an Privatleute ver-äußert worden bzw. in Besitz der geprellten "Investoren" verblieben, die man einst mit Zonenrand-förderung, Sonder-Afa, Vermietungsgarantie usw. in den Vogelsberg gelockt hatte. Etwa 40 Prozent der Häuser sind nach wie vor in der Hand der einstiegen Initiatoren des Ferienparks (Ferienpark Ulrichstein GmbH) und stehen seit ca. 30 Jahren zum Verkauf.

Nachdem das einstige Wochenendgebiet im Jahr 2010 zu einem regulären Wohngebiet umgewandelt worden war, hat sich dort eine große Zahl von Ruheständlern legal (d.h. mit Dauerwohnsitz) niedergelassen. Damit die Bewohner der Generation 60 Plus den letzten Lebensabschnitt optimal gestalten können und möglichst lange ein aktives und selbstbestimmtes Leben in der gewohnten Umgebung führen können, hat die AVIB gemn.e.V. ein "Seniorendorf"-Modell und eine Initiative für Nachbarschaftshilfe entwickelt (siehe http://seniorendorf-wbulrichstein.jimdo.com/).

Diese Initiative stieß anfänglich auf große Widerstände. Zunächst behinderte das Desinteresse der Be-wohner des ehemaligen Ferienparks die Entwicklung eines Bürgernetzwerks für Nachbarschaftshilfe. Dann versuchte die Ferienpark Ulrichstein GmbH das Projekt für eigene Interessen zu vereinnahmen. Sie saß bei einem neuen "Anlauf" in Jahr 2014 noch mit am Tisch der AVIB-Initiative, bis deutlich wurde, dass es ihr lediglich darum ging, die "Führung" zu übernehmen und unter dem Label "Seniorendorf" und "Nachbarschaftshilfe" den noch unverkauften Bestand an Ferienhäusern zu weit überhöhten Preisen zu veräußern. Das ehrenamtlich tätige Bürgernetzwerk sollte dazu missbraucht werden, Verkaufshilfe zu leisten. Für die Herstellung eines "freundlichen Umfelds" wurde die Initiative mit Spendenzusagen geködert. Von diesem Ansinnen konnten wir uns deutlich distanzieren.  

Doch es dauerte nicht lange, und es versuchte die Ferienpark Ulrichstein GmbH erneut, über einen dubiosen "Projektentwickler" Einfluss zu gewinnen, der sich im Ferienpark Burgblick niederließ und ein konkurrierendes Wohnprojekt "Siedlung Burgblick" ins Leben rief. Diesem gelang es, das bestehende Projekt "Wohnpark Burgblick" bzw. das Netzwerk "Wir für uns in Ulrichstein" durch Lügen und Intrigen in Misskredit zu bringen und eine sektenartige Anhängerschaft um sich zu scharen. Nachdem wir den "Guru" jedoch als Hochstapler enttarnt hatten, der ohne Gewerbeanmeldung und Gewerbeerlaubnis ein illegales "Maklerbüro" eröffnet hatte, um die Restbestände der Ferienpark Ulrichstein - Immobilien gegen Provision zu vermarkten, verschwand dieser über Nacht aus dem Ferienpark und löschte kurz darauf sämtliche Inhalte von seiner Reklame-Seite www.siedlungburgblick.de.  

Nun stehen wir wieder am Anfang mit unserem Projekt. Mit einer Mitwirkung der verwaisten Sekten-Anhänger dürfte kaum noch zu rechnen sein. Trotzdem lassen wir uns nicht entmutigen und arbeiten weiterhin an einer engagementfördernden Infrastruktur (Seniorenclub, Nachbarschafts-Treff, Quar-tiersmanagement, Stützpunkt für haushaltsnahe Dienstleistungen, Zeit- u. Tauschbörse "Vulkania", Bürgerbüro u.a.m.), die der Daseinsvorsorge und Versorgungssicherheit gerade (aber nicht aus-schließlich) älterer Menschen dienen. Schritt für Schritt schaffen wir so ein Netzwerk für gegenseitige Unterstützung, in dem niemand allein gelassen wird. Näheres erfahren Sie unter

 

Tel.: 06645 - 918789

 

Ihr Ansprechpartner im Bürgerbüro:

Ulrich Lange

Initiativgruppe "Wir für uns in Ulrichstein" (WifU)

Ferienpark Burgblick 1-3,

35327 Ulrichstein

Festnetz-Tel.: 06645 918789   Mobil: 0170 - 5513947.

Email: AVIB_Ulrichstein@t-online.de

Fax: 03222 377 3044

URL: http://seniorendorf-wbulrichstein.jimdo.com/  


P.S.: Effektives Notrettungssystem als wichtiger Standortvorteil unseres Wohnprojekts in Ulrichstein (siehe http://osthessen-news.de/n11506764/infos-im-kreis-seniorenbeirat-zu-rettungsdienst-und-abl%C3%A4ufen.html)!!!


Historie 2

Trittbrettfahrer bei "plusWGs"

Für das oben beschriebene Bürgernetzwerk WiFu habe ich am 21.11.2014 unter der Überschrift "Seniorendorf im Vogelsberg" auf der Plattform "plusWGs" (Angebot 1931) eine ausführliche Projekt-beschreibung veröffentlicht. Nun hat am 16.04.2015 jemand, der lediglich durch die angegebene Handy-Nummer zu identifizieren ist, unter Angebots-Nr. 2891 ein "genossenschaftliches Wohnprojekt" eingestellt. Es gehe darum, im Hohen Vogelsberg auf der Basis eines ehemaligen Feriendorfes ("ca. 35 kleine Häuser auf eigenen Grundstücken am Rande der Kleinstadt Ulrichstein") ein genossen-schaftliches Wohnprojekt im Hohen Vogelsberg zu "starten".

 

Hierzu stelle ich ausdrücklich folgendes fest: 

 

 1. Unser Projekt mit der Angebots-Nr. 1931 hat mit dem Projekt Nr. 2891 nichts zu tun!

 2. Offensichtlich handelt es sich bei dem "ehemaligen Feriendorf am Rande der Kleinstadt Ulrichstein"      aber um dieselbe Lokalität (Wohngebiet "Ferienpark Burgblick" in 35327 Ulrichstein).

 3. Dieses Wohngebiet umfasst 104 Häuser (überwiegend in Privatbesitz). Bei den genannten "35 klei-      nen Häusern" kann es sich nur um den Restbestand derjenigen Objekte handeln, die sich noch im        Besitz der ursprünglichen Feriendorf-GmbH bzw. deren Rechtsnachfolgern befinden, weil sie bei          Errichtung des Feriendorfs 1982 nicht an Investoren veräußert werden konnten und auch nach dem      Zusammenbruch der Ferienpark-GmbH in den 1990er Jahren bislang keinen Käufer gefunden              haben. Es kann bei 35 von 104 Häusern nicht von einem Wohnprojekt "auf der Basis eines ehe-            maligen Feriendorfs" die Rede sein. Der Bestand von 35 leer stehenden Ferienhäusern bildet nicht      die "Basis" des ehemaligen Feriendorfs Ulrichstein, sondern stellt lediglich einen Restbestand dar.

 4. Eine "Genossenschaft", die sich in Besitz der genannten "ca. 35 kleinen Häuser" befindet, gibt es          nicht. Die Häuser gehören den beiden noch lebenden Gesellschaftern der (ehemaligen) Ferien-            park-GmbH.

 5. Einer der Besitzer bietet die Häuser unter eigenem Namen auf Immobilienportalen an. Siehe z.B.          http://www.immobilienscout24.de/expose/46193717!

 6. Die Person, der mutmaßlich die unter Angebot Nr. 2891 angegebene Handy-Nummer zuzuordnen        ist, hat keine Eigentumsrechte an den genannten 35 Häusern. Sie hat nach meinen Informationen        lediglich mit der unter Punkt 5 genannten Person einen Maklervertrag abgeschlossen.

 7. Bevor eine Genossenschaft "auf Basis" des Restbestands von 35 Häusern zustande kommen              könnte, müsste diese erst einmal gegründet werden. Anschließend müsste diese den Immobilien-        bestand von den Eigentümern für schätzungsweise 3,5 Mio. Euro kaufen, wobei die unter Punkt 6        genannte Person, die sich als Initiator der Genossenschaft ausgibt, eine Makler-Provision von ge-        schätzten 200.000 Euro realisieren würde.

 8. Es handelt sich bei dem "genossenschaftlichen Wohnprojekt" also mutmaßlich um ein verdecktes        Maklerangebot.

 9. Da sich die 35 Häuser offensichtlich nicht an 35 Einzelkäufer veräußern lassen, weil die Preisvor-        stellungen der Verkäufer unrealistisch zu sein scheinen (siehe Referenzobjekt in Ulrichstein!), soll        der zu hohe Kaufpreis über eine "Genossenschaft" auf eine größere Zahl von Investoren verteilt            werden. Diese tragen dann das Risiko der Instandhaltungskosten eines über 30 Jahre alten                  Immobilienbestands (langjähriger Leerstand, Unterhaltungsstau, veraltetes Inventar, Nachtspei-            cherheizungen, ungünstige Energiekennzahl). Die Genossenschaftsanteile sind u.U. durch den             realen Wert der Immobilien nicht abgesichert.

10. Die Mitglieder der Genossenschaft können den Wert ihres Genossenschaftsanteils nur erhalten          oder eine Rendite erzielen, wenn die Häuser zu überhöhten Preisen vermietet oder weiter ver-              kauft werden. Dieses ist aber sehr unwahrscheinlich, da die Nachfrageentwicklung für ältere Ge-          brauchtimmobilien im Vogelsberg stark rückläufig ist. Dasselbe gilt für die Nachfrage nach Miet-            wohnungen.

 

Ulrich Lange